Ihre biologische Uhr

Schon lange vor der Menopause verringern sich die Zahl und die Qualität der Eizellen in Ihrem Eierstock. Dies ist ein natürlicher Prozess, der individuell in sehr unterschiedlicher Geschwindigkeit abläuft. Bei manchen Frauen ist er schon in den frühen Zwanziger Jahren weit fortgeschritten, manche Frauen (wenige ! ) haben auch mit 40 Jahren noch eine ausreichende Eizellreserve.

Die Eierstock-Reserve ist messbar

Auch wenn die Menopause noch weit entfernt ist: mit 40 Jahren haben nur noch wenige Frauen ausreichend viele intakte Eizellen, um erfolgreich schwanger zu werden - egal wie jung sie sich noch fühlen oder aussehen.

Ist die Reservefunktion der Eierstöcke schon etwas eingeschränkt, vermindern sich die Erfolgsaussichten einer Kinderwunschbehandlung. Diese Einschränkung ist meßbar ("FruchtbarkeitsCheck") und zeigt sich:

  • als ein erhöhter Wert für FSH (follikelstimulierendes Hormon). Werte über 8-10 IU/l weisen auf eine reduzierte Reservefunktion hin. Allerdings ist dieser Werte nur am Zyklusanfang zu beurteilen, wenn der Wert für das Eierstockshormon Östradiol noch niedrig ist.
  • in einem erniedrigten Wert für das AMH (Anti-Müller-Hormon). Werte unter 1 ng/ml weisen auf eine eingeschränkte Eierstockfunktion mit reduzierten Chancen für eine erfolgreiche Schwangerschaft hin.
  • als reduzierter AFC (antraler Follikel-Count). - Weniger als neun Follikel <10mm in beiden Eierstöcken zusammen zeigen eine verminderte Fruchtbarkeitsreserve an.

Gern beraten wir Sie über Ihre individuellen Erfolgsaussichten, die auch unabhängig vom Alter sehr verschieden sein können und möglicherweise in einem gewissen Umfang verbessert werden können.