Social Freezing - bewahrt die Chance auf eine spätere Mutterschaft

Die Chancen auf eine natürliche Schwangerschaft sinken mit steigendem Lebensalter deutlich. Das liegt unter anderem daran, dass alle Eizellen einer Frau bereits vor der Geburt in einer frühen Embryonalphase angelegt werden und – im Gegensatz zu den Spermien des Mannes – nicht ständig neu gebildet werden. Mit steigendem Lebensalter der Frau nimmt die Zahl und Qualität der Eizellen ab. Schon mit 35 ist die Chance, schwanger zu werden, daher verringert und fällt bis 40 dann deutlich ab.

Natürliche Abnahme der Fruchtbarkeit bereits ab dem 30. Lebensjahr

Schwangerschaftsrate in Abhängigkeit vom Alter. Deutlich zu sehen: schon in der Gruppe der 31 – 35jährigen sinkt die Erfolgsrate leicht, um dann stark abzufallen. (Quelle: profertilita 2016)

Um hier Vorsorge zu treffen, können Frauen sich ihre Eizellen einfrieren lassen. Am besten vor dem 35. Lebensjahr. Damit bewahren sie sich die Möglichkeit einer späteren Schwangerschaft, wenn sie sich aktuell ihren Kinderwunsch nicht erfüllen können, etwa, weil der Partner für eine Familiengründung noch nicht gefunden wurde.

Eine bewährte Methode

Die Kryokonservierung, wie das Einfrieren von Eizellen auch bezeichnet wird, ist eine bewährte Methode, um eine Eizellreserve anzulegen. Ursprünglich wurde sie entwickelt, um jungen an Krebs erkrankten Frauen, die sich einer Chemo- und/oder Strahlentherapie unterziehen müssen, die Chance auf ein eigenes Kind zu erhalten. Denn durch die sehr aggressiven Krebstherapien werden nicht nur die Krebszellen, sondern auch die Eizellen stark angegriffen, häufig irreversibel geschädigt. Der sicherste Ausweg ist hier immer noch die Fertilitätsprotektion durch Kryokonservierung. Genaueres darüber erfahren Sie vom 2006 gegründeten Netzwerk „FertiPROTEKT“.

ProfertilitaPROTECT ist ein registriertes Mitglied dieses Netzwerks, das heißt, dass wir in unserem Zentrum entsprechend dem Kodex des Netzwerkes nach strengen Beratungs- und Therapiestandards arbeiten.

Social Freezing? - Fragen Sie mich!

Dr. Christine Reißmann von profertilitaPROTECT ist die Spezialistin für Sozial Freezing im Kinderwunschzentrum profertilita

Wie läuft eine Social Freezing-Behandlung bei uns ab?

Wir beginnen mit einer ausführlichen Anamnese: Wir besprechen mit Ihnen, ob Vorerkrankungen vorliegen, welche Ziele Sie haben und ob wir diese mit unserer Behandlung erreichen können. Es folgt ein sehr umfassendes individuelles Gespräch über Ablauf und Erfolgsaussichten der Methode. Wenn Sie sich für Social Freezing entscheiden, legen wir den Therapieplan fest. Um möglichst viele Eizellen gewinnen zu können, ist eine hormonelle Vorbehandlung von etwa 10 bis 14 Tagen erforderlich. Mit ihr werden die Eierstöcke angeregt, Eibläschen (Follikel) mit den darin befindlichen Eizellen zu bilden. Diese Eizellen werden dann unter einer kurzen Vollnarkose durch die Scheide entnommen, indem die Follikelflüssigkeit abgesaugt wird.

Wie groß sind die Erfolgsaussichten auf eine spätere Schwangerschaft?

Die vorhergesagte Wahrscheinlichkeit für ein Kind nach Kryokonservierung von Eizellen hängt sowohl von der Anzahl der eingefrorenen Eizellen also auch vom Alter bei der Eizellentnahme ab. Je jünger die Frau bei der Eizellgewinnung ist, desto mehr Eizellen können in einem Stimulationszyklus gewonnen werden und desto besser ist die Eizellqualität. Durchschnittlich ab dem 35. Lebensjahr zeigt sich der stetige natürliche Verlust der Eibläschen oftmals so deutlich, dass die Erfolgsraten ab dieser Altersgrenze Jahr für Jahr forciert abnehmen.

Auch Jahre nach dem Einfrieren lassen sich die Eizellen erfolgreich befruchten

Verbesserung der Eizellqualität

Neueste Daten belegen, dass der Glukosestoffwechsel einen Einfluss auf die Eizellqualität haben kann. Durch eine ausführliche Anamnese und Vordiagnostik prüfen wir, ob Sie von einer Verbesserung der Stoffwechselsituation profitieren. Unsere Erfahrung zeigt, dass so selbst bei zunächst eingeschränkten Voraussetzungen, dennoch gute Ergebnisse erzielt werden können.

Social Freezing - eine Selbstzahlerleistung

Weder private noch gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich bisher an den Behandlungskosten, die beim Social Freezing entstehen. Es ist eine reine Selbstzahlerleistung.

Download Faltblatt "Social Freezing"

profertilitaPROTECT - die Praxis für Social Freezing im Kinderwunschzentrum profertilita, Regensburg

Hildegard-von-Bingen-Str. 1 , 93053 Regensburg